weiß jemand wie die Tankentlüftung über den Tankdeckel genau funktioniert ?
Bei meinem Heinrich (15M) riecht es immer übel nach Benzin wenn ich ihn vollgetankt habe. Wenn der Tank leerer wird, wird es auch mit dem Geruch besser. Vom Vergaser kommt der Geruch nicht.
Ich habe jetzt mal den Tank ausgebaut da ich dachte der ist evtl. undicht. Ist er aber nicht, habe ich mit Wasser und Druck geprüft. Innen ist der Tank auch noch richtig sauber, wurde evtl mal erneuert . . . ?
Geber- und Schlauchanschluß sind auch dicht.
Ich vermute dass die Entlüftung über den Tankdeckel nicht richtig funktioniert.
Ich kenne die entlüftung als kleines löchli auf der Innenseite des Deckels bzw. durch die Öffnungen der Riegel. Und dann nach außen durch das Schloss. Naturgemäß riecht das mehr, wenn der Tank randvoll ist dann steht die teure Suppe bis oben und schwappt auch mal an die Dichtung und die entlüftung. Aber das sollte beim längeren stehen nicht so auffällig sein. Wie sehen denn deine Benzinschläuche aus, die schönen schwarzen mit Gewebe außen sind komplett unbrauchbar bei modernem Sprit!
Danke für die schnelle Antwort 👍 möchte heute Abend den Tank wieder einbauen, der steht zur Zeit noch zum Austrocknen auf dem Heizkörper 🥴
Hab mir auch schon gedacht dass die Entlüftung wohl über die Riegel geht da keine Bohrung da ist.
Ein Motorradhändler in der Nachbarschaft meinte, sie würden bei diesem Problem einfach eine Bohrung im Deckel machen . . . Den Benzinschlauch tausche ich aus, ganz wie es sich gehört mit Stahlummantelung.
Deine Erklärung mit dem vollen Tank klingt logisch und würde auch den starken Geruch zu Anfang erklären. Evtl nicht mehr ganz voll tanken (bei den aktuellen Spritpreisen ja auch sinnvoll 🙄🙄) versuche ich auch mal.
Die alten Benzinschläuche waren nur aufgesteckt an den Tankanschluß und die Benzinleitung. Obwohl dies auch so in meinem Ersatzteilkatalog beschrieben ist mache ich trotzdem zusätzlich Schlauchschellen dazu.
Bei mir war es mal so, daß der Tankeinfüllstutzen -der dicke Schlauch zw Tank und Außenwand kaputt war, und zwar da, wo die Zapfpistole beim Tanken innen anschlägt. Zwar nur minimal im Gewebe, kaum sichtbar aber doch so das die Dämpfe durchdringen.
War aber auch nicht sichtbar und es lief dort auch kein Sprit aus. Vielleicht ist das sie Ursache.
habe jetzt den Tank wieder eingebaut, den Tankdeckel ordentlich mit Sprühöl geflutet und alle Schellen richtig fest gezogen. Dann randvoll getank und noch eine Runde gedreht.
Geruch scheint jetzt weniger zu sein, hab den Heinrich mit geschlossenen Scheiben abgestellt und schnüffeln morgen Früh mal rein 😉
Den von Günter angesprochenen Schlauch werde ich auch noch überprüfen.
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Ok das hatte ich so nicht verstanden, dass der Wagen im inneren stinkt. Dann muss irgendwas kaputt sein und da du den Tank selber geprüft hast können es ja nur noch die Verbindungen sein. Benzinschlauch mit stahlummantelung kenne ich nicht, ich verwende immer den mit zwei verschiedenen gummischichten und Gewebe in der Mitte. Gibt es bei den Pöl Fahrern bei eBay. Schlauch Schellen schaden nicht, aber am Tank ist nur die statische druckbelastung durch die Höhe des Spritstandes über dem Ablauf. Die Pumpe saugt den Sprit aus dem Tank. Eigentlich kann es nur der Gummiteil zwischen Tank und Deckel sein, das würde auch mit dem Füllstand zusammenpassen.
Sieht fast so aus, als ob bei diesem Schlauch lediglich das Gewebe statt aus Textil aus Draht ist. Damit wäre er genauso ungeeignet wie der klassische benzinschlauch. Aber sehen kann man das auf dem Bild nicht. Der normale geflechtschlauch hält normalerweise kaum 2 Jahre durch bis er rissig wird und an der Stelle tropft dann der Sprit, weil da ja direkt der tankpegel drückt. Alles schon gehabt.
Hallo P6 ler, Da bin ich mal wieder. Bei dem Thema hier muss ich noch mal einhaken. Letztes Saisonende noch mal schnell, vollgetankt und dann das Auto in die Garage gestellt.
Am nächsten Tag komm ich in die Garage und es riecht stark nach Benzin. Vergaser- und Benzinpumpenschläuche kontrolliert alles trocken. Aber unter dem Tank hinten auf dem Boden eine relativ große Fläche benzinfeucht. Es tropft aus dem Faltenbalggummi und dem Entlüftungsgummi in dem seitlichen schmalen Bodenblech.
Also erst mal aufwendig mit einer Vacuum Handpumpe den Tank entleeren und dann ausbauen. Hatte den Verdacht, daß der Tank an der Schweißnaht undicht ist, denn es stand unten drin noch alles voll Benzin. Tank trocken gelegt und gesäubert. Den oberen Einfüllstutzen mit einem halb aufgeschnittenen Ball mittels der großen Schlauchschelle abgedichtet und am Ablauf den Kompressorschlauch mit 0,5 bar kurz angeschlossen. Danach die Umgebungsluft mit der Feuerzeugflamme kontrolliert. Der Tank war einige Tage offen und gut belüftet. Die einzige Undichtigkeit war am Tankgeber. Wahrscheinlich habe ich ihr mit den 0,5 bar den Rest gegeben. Hatte aber noch eine neue Dichtung die ich mit Öl-und Benzinresistentem Kleber eingesetzt habe. Danach habe ich den Tank mit 2 ltr. Benzin einige Tage senkrecht stehen lassen. - alles dicht.
Ich dachte mir, es muß am oberen Stutze liegen der evtl rissig sein könnte, weil ich am Lack auf dem Tank um den oberen Stutzen Schlieren sah. Die große Schlauchschelle sah auch nicht mehr zylindrisch rund aus. Sie war in sich verbogen und an der lange Klemmschraube waren die letzten Windungen vom Gewinde nicht mehr vorhanden, was man beim Festziehen der Schraube beim eingebauten Tank ja nicht sehen kann.
Also war letzendlich die große Schelle nicht richtig fest,der Schlauch hat nicht richtig abgedichtet und beim Tanken ist dort der Sprit vorbeigelaufen. Nach dem erneuten Tanken hab ich die Stelle mittels Papier und Wischprobe kontrolliert. Alles trocken.
Beim Abziehen der Masseklemme hab ich noch den Kontakt am Tankgeber abgebrochen. Was ein Sch..... Es ist ein Alugehäuse und der Kontakt ist aufgepresst. Am äußeren Rand vom Geber, der nach außen hin von der Dichtung übersteht ein 4 mm Loch gebohrt und dort ein Kabelschuh Anschluß mittels Schraube und Mutter befestigt .
Tja, denkste. Tage nachdem ich den oberen Beitrag geschrieben hatte, tropfte es wieder unter dem Tank. Mittlerweile hatte ich ja Routine im Ein- und Ausbau vom Tank. Auch die damals nachgefertigten Tankunterlagen aus Hartholz haben sich bewährt.
Diesmal hatte ich den Auslaufstutzen im Verdacht, da wieder nach mehrtägigem Stehen des Tanks mit 5 Litern Benzin der Bereich nicht nur um den 6-kt sondern auch darüber feucht war. Hab dann da weit um den Stutzen den Lack bis aufs blanke Blech abgeschliffen und danach beobachte.
Die Verschraubung für den Stutzen ist original auf einem flachen Blech - ca. 4 x 4 cm- in den Tank eingeschweißt und oberhalb über dem 6-kt sind 2 Schweißpunkte zu erkennen, die in der Mitte eine kleine dunkle Stelle aufwiesen. Von innen her bahnt sich da wohl eine Durchrostung an. Letzendlich habe ich die Stelle löten lassen . Da sich der Umgebungsbereich durch den Lötkolben stark erhitzt hat - mit dem Verdacht auf eine angegriffene Dichtung - habe ich zusätzlich den Bereich um den 6- kt mit benzinresistentem Dichtungskleber versiegelt. Nochmals ein paar Tage mit Benzin stehen gelassen.
Ich musste den Tank unten auch schon schweißen, die originalen kunststoffhalter geben irgendwann auf, der Tank sinkt nach unten und wird vom Gammel in der Endspitze angesteckt. Nach der Reparatur war alles gut.